<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: WGV reagiert auf Beiträge im RSV-Blog</title>
	<atom:link href="http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog</link>
	<description>Praktische Erfahrungen mit den Leistungen der Rechtsschutzversicherer</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 20:33:28 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: RA U. Groß</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog/comment-page-1#comment-3296</link>
		<dc:creator>RA U. Groß</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 19:10:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog#comment-3296</guid>
		<description>@ Ralf Pfeiffer

&quot;leider bestätigen Sie durch Ihre Formulierung “Das Verhältnis RSV - RAe müsste sicherlich vertiefter und gründlicher diskutiert werden, als es der Raum hier (…) möglich machen.” meine bereits oben geäußerte Meinung. Es wird wirklich eine große Chance vertan…!&quot;

Sie fühlen sich zu Unrecht durch meine Ausführungen in Ihrer Ansicht bestätigt, das RSV-Blog vergebe &quot;eine große Chance&quot;. Ich meinte nicht mehr und nicht weniger, als dass ich *allgemein* zu unserem Verhältnis zu sagen hätte, aber nicht indem ich hier in ein kleines Kästchen schreibe, sondern z.B. am runden Tisch.
Im übrigen: Ihre (will sagen: der RS-Versicherungswirtschaft) Art der Auseinandersetzung uns besteht doch idR darin, das uns ein Sachbearbeiter auf eine detaillierte Rechnung einen geringeren Betrag überweist - kommentarlos oder bestenfalls noch mit dem Satz, &quot;haben wir den uns angemessen erscheinenden Betrag angewiesen&quot;.  
Es ist das Verdienst dieses Blogs, wenn überhaupt eine Auseinandersetzung stattfindet. DAS haben *dessen Autoren* geschafft!

2.
&quot;Teilen Sie letztere Zahl durch die Anzahl der RAe und Sie wissen, was die RSVen pro RA leisten !&quot;

Oooch, Herr Pfeiffer! Nicht doch! Soll ich jetzt reuig in mich gehen ob meiner Undankbarkeit? Die RS-Versicherungswirtschaft als Wohltäter der RAe, als altruistische Helfer der Menschheit? Alles ohne eigenes Gewinnstreben, nur um uns zu alimentieren? Die 1,1 Mia. Euro das unwillkommene Abfallprodukt dieser Wohltätigkeit?


So, und nun schreibe ich an anderer Stelle in diesem Blog einen *positiven* Beitrag über die Karlsruher RSV!

MfG

UG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ralf Pfeiffer</p>
<p>&#8220;leider bestätigen Sie durch Ihre Formulierung “Das Verhältnis RSV &#8211; RAe müsste sicherlich vertiefter und gründlicher diskutiert werden, als es der Raum hier (…) möglich machen.” meine bereits oben geäußerte Meinung. Es wird wirklich eine große Chance vertan…!&#8221;</p>
<p>Sie fühlen sich zu Unrecht durch meine Ausführungen in Ihrer Ansicht bestätigt, das RSV-Blog vergebe &#8220;eine große Chance&#8221;. Ich meinte nicht mehr und nicht weniger, als dass ich *allgemein* zu unserem Verhältnis zu sagen hätte, aber nicht indem ich hier in ein kleines Kästchen schreibe, sondern z.B. am runden Tisch.<br />
Im übrigen: Ihre (will sagen: der RS-Versicherungswirtschaft) Art der Auseinandersetzung uns besteht doch idR darin, das uns ein Sachbearbeiter auf eine detaillierte Rechnung einen geringeren Betrag überweist &#8211; kommentarlos oder bestenfalls noch mit dem Satz, &#8220;haben wir den uns angemessen erscheinenden Betrag angewiesen&#8221;.<br />
Es ist das Verdienst dieses Blogs, wenn überhaupt eine Auseinandersetzung stattfindet. DAS haben *dessen Autoren* geschafft!</p>
<p>2.<br />
&#8220;Teilen Sie letztere Zahl durch die Anzahl der RAe und Sie wissen, was die RSVen pro RA leisten !&#8221;</p>
<p>Oooch, Herr Pfeiffer! Nicht doch! Soll ich jetzt reuig in mich gehen ob meiner Undankbarkeit? Die RS-Versicherungswirtschaft als Wohltäter der RAe, als altruistische Helfer der Menschheit? Alles ohne eigenes Gewinnstreben, nur um uns zu alimentieren? Die 1,1 Mia. Euro das unwillkommene Abfallprodukt dieser Wohltätigkeit?</p>
<p>So, und nun schreibe ich an anderer Stelle in diesem Blog einen *positiven* Beitrag über die Karlsruher RSV!</p>
<p>MfG</p>
<p>UG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Witopil</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog/comment-page-1#comment-3295</link>
		<dc:creator>RA Witopil</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 15:15:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog#comment-3295</guid>
		<description>@ Ralf Pfeiffer

wenn ich mich richtig erinnere, haben die Versicherungsverbände, die BRAK, der DAV, bei den gesetzgebenden Beratungen mit an &quot;den runden Tischen&quot; gesessen und letztlich nicht nur die Verbände der Versicherungen haben das RVG abgenickt.

Und noch eins: die RSVen haben, kaum war das Paket in trockenen Tüchern, verkündet, und dies lauthals, dass wegen der schlimmen Rechtsanwaltskosten die Beiträge angepasst werden müssten&quot;.

Mit der Diskussion über &quot;Ei oder Henne&quot; ist (jetzt haben wir halt mal dieses faktum) kein Blumenstrauß zu gewinnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ralf Pfeiffer</p>
<p>wenn ich mich richtig erinnere, haben die Versicherungsverbände, die BRAK, der DAV, bei den gesetzgebenden Beratungen mit an &#8220;den runden Tischen&#8221; gesessen und letztlich nicht nur die Verbände der Versicherungen haben das RVG abgenickt.</p>
<p>Und noch eins: die RSVen haben, kaum war das Paket in trockenen Tüchern, verkündet, und dies lauthals, dass wegen der schlimmen Rechtsanwaltskosten die Beiträge angepasst werden müssten&#8221;.</p>
<p>Mit der Diskussion über &#8220;Ei oder Henne&#8221; ist (jetzt haben wir halt mal dieses faktum) kein Blumenstrauß zu gewinnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Axmann</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog/comment-page-1#comment-3294</link>
		<dc:creator>RA Axmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 15:08:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog#comment-3294</guid>
		<description>@Hr. Pfeiffer

jedenfalls fragen Sie nicht, ob ich daran schuld bin. Die Antwort kennen Sie. Die RSV. 

Über die Vor- und Nachteile des RVG kann man trefflich streiten. Ich halte das RVG für mißlungen.

Fakt ist aber, daß schlechtes Regulierungsverhalten der RSV deutlich zugenommen hat, während die positiven Erfahrungen zwar auch vorkommen, aber deutlich abgenommen haben. Ich denke dies liegt an Einsparungsmaßnahmen. Dies sollte aber nicht das Problem der Anwälte sein, wird von den RSV jedoch zu einem gemacht.

Gegenfragen:

Warum wird seitens der Sachbearbeiter nicht viel öfter das telefonische Gespräch gesucht?

Warum wird dies offenbar von uns erwartet?

Warum erhalten wir dummerhaftige und unbergründete Ablehnungen, die wir unseren Mandanten erklären müssen?

Warum müssen Rechtsstreite über Gebührenfragen wegen Nichtigkeiten geführt werden (Mittelgebühr, 14 RVG, Terminsgebühr)?

Ich könnte fortfahren, will es hierbei aber belassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hr. Pfeiffer</p>
<p>jedenfalls fragen Sie nicht, ob ich daran schuld bin. Die Antwort kennen Sie. Die RSV. </p>
<p>Über die Vor- und Nachteile des RVG kann man trefflich streiten. Ich halte das RVG für mißlungen.</p>
<p>Fakt ist aber, daß schlechtes Regulierungsverhalten der RSV deutlich zugenommen hat, während die positiven Erfahrungen zwar auch vorkommen, aber deutlich abgenommen haben. Ich denke dies liegt an Einsparungsmaßnahmen. Dies sollte aber nicht das Problem der Anwälte sein, wird von den RSV jedoch zu einem gemacht.</p>
<p>Gegenfragen:</p>
<p>Warum wird seitens der Sachbearbeiter nicht viel öfter das telefonische Gespräch gesucht?</p>
<p>Warum wird dies offenbar von uns erwartet?</p>
<p>Warum erhalten wir dummerhaftige und unbergründete Ablehnungen, die wir unseren Mandanten erklären müssen?</p>
<p>Warum müssen Rechtsstreite über Gebührenfragen wegen Nichtigkeiten geführt werden (Mittelgebühr, 14 RVG, Terminsgebühr)?</p>
<p>Ich könnte fortfahren, will es hierbei aber belassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Pfeiffer</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog/comment-page-1#comment-3291</link>
		<dc:creator>Ralf Pfeiffer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 12:33:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog#comment-3291</guid>
		<description>@ RA Axmann:

ist hieran die RSV oder das RVG schuld...?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ RA Axmann:</p>
<p>ist hieran die RSV oder das RVG schuld&#8230;?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Axmann</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog/comment-page-1#comment-3290</link>
		<dc:creator>RA Axmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 10:51:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog#comment-3290</guid>
		<description>@Karl Heinz

Haben Sie Ihren Anwalt denn vor der Beauftragung einmal nach den zu erwartenden Kosten befragt?

Haben Sie überhaupt einmal darüber nachgedacht, wie hoch der Zeitaufwand Ihres Anwaltes gewesen sein könnte?

Wenn nicht, so wurde eine solche Einstellung hier einmal sehr zutreffend mit &quot;Vollkasskomentalität&quot; beschrieben. Dieses ist ein Problem der Anwälte und Rechtsschutzversicherungen und beiderseits hausgemacht.

@ Hr.  Pfeiffer

Natürlich ist eine RS-Versicherung auch für uns Anwälte manchmal vorteilhaft. Dies aber nicht, wenn die Fallbearbeitung hierdurch erheblich zeitaufwendiger und ärgerlicher wird. Schlechte oder fehlende Begründungen der Leistungsfreiheit, aber auch die Einstellung:&quot;Wir zahlen nicht, bis über eine Gebührenfrage höchstrichterlich entschieden wurde&quot;, führen hierzu.

Der Ärger mit den RSV hat sich nach meiner Erfahrung seit der Einführung des RVG etwa verdreifacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karl Heinz</p>
<p>Haben Sie Ihren Anwalt denn vor der Beauftragung einmal nach den zu erwartenden Kosten befragt?</p>
<p>Haben Sie überhaupt einmal darüber nachgedacht, wie hoch der Zeitaufwand Ihres Anwaltes gewesen sein könnte?</p>
<p>Wenn nicht, so wurde eine solche Einstellung hier einmal sehr zutreffend mit &#8220;Vollkasskomentalität&#8221; beschrieben. Dieses ist ein Problem der Anwälte und Rechtsschutzversicherungen und beiderseits hausgemacht.</p>
<p>@ Hr.  Pfeiffer</p>
<p>Natürlich ist eine RS-Versicherung auch für uns Anwälte manchmal vorteilhaft. Dies aber nicht, wenn die Fallbearbeitung hierdurch erheblich zeitaufwendiger und ärgerlicher wird. Schlechte oder fehlende Begründungen der Leistungsfreiheit, aber auch die Einstellung:&#8221;Wir zahlen nicht, bis über eine Gebührenfrage höchstrichterlich entschieden wurde&#8221;, führen hierzu.</p>
<p>Der Ärger mit den RSV hat sich nach meiner Erfahrung seit der Einführung des RVG etwa verdreifacht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Witopil</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog/comment-page-1#comment-3285</link>
		<dc:creator>RA Witopil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 15:56:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog#comment-3285</guid>
		<description>@Karl Heinz

Was Sie hier schreiben ist natürlich hochinteressant. 

Aber wie kommen Sie zu der Feststellung: &quot;Null Aufwand, maximaler Verdienst.&quot; 

Hat Ihr Anwalt nach dem Besuch in seiner Kanzlei &quot;Daumen gedreht&quot; oder noch schlimmer, schon während der Sprechstunde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karl Heinz</p>
<p>Was Sie hier schreiben ist natürlich hochinteressant. </p>
<p>Aber wie kommen Sie zu der Feststellung: &#8220;Null Aufwand, maximaler Verdienst.&#8221; </p>
<p>Hat Ihr Anwalt nach dem Besuch in seiner Kanzlei &#8220;Daumen gedreht&#8221; oder noch schlimmer, schon während der Sprechstunde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karl Heinz</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog/comment-page-1#comment-3284</link>
		<dc:creator>Karl Heinz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 15:43:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog#comment-3284</guid>
		<description>@RA Witopil 

Als der Anwalt beauftragt wurde wusste ich natürlich nicht, dass die Sache aussichtslos war. Es handelte sich offenbar um einen Abstandsverstoss und wie sie sich denken können weiss man nicht immer wann man wem wie nahe aufgefahren sein soll.
Und vom Anwalt erwarte ich auch keine hellseherischen Fähigkeiten. Ich habe mich aber hinterher etwas mit der Materie befasst weil mir die Rechnung doch sehr hoch vorkam. Dabei habe ich erfahren dass ein Anwalt es weitgehend in der Hand hat Gebühentatbestände anfallen zu lassen, indem er bspw die Abgabe ans Gericht abwartet und erst dann spätestens 2 Wochen vor dem Termin das Rechtsmittel zurücknimmt. Null Aufwand, maximaler Verdienst. Ein nichtrechtschutzversicherter Mandant würde dem Anwalt-entsprechendes Wissen vorausgesetzt- seine Rechnung um die Ohren hauen. Ich gehe wegen sowas jdfls nicht mehr zum Anwalt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@RA Witopil </p>
<p>Als der Anwalt beauftragt wurde wusste ich natürlich nicht, dass die Sache aussichtslos war. Es handelte sich offenbar um einen Abstandsverstoss und wie sie sich denken können weiss man nicht immer wann man wem wie nahe aufgefahren sein soll.<br />
Und vom Anwalt erwarte ich auch keine hellseherischen Fähigkeiten. Ich habe mich aber hinterher etwas mit der Materie befasst weil mir die Rechnung doch sehr hoch vorkam. Dabei habe ich erfahren dass ein Anwalt es weitgehend in der Hand hat Gebühentatbestände anfallen zu lassen, indem er bspw die Abgabe ans Gericht abwartet und erst dann spätestens 2 Wochen vor dem Termin das Rechtsmittel zurücknimmt. Null Aufwand, maximaler Verdienst. Ein nichtrechtschutzversicherter Mandant würde dem Anwalt-entsprechendes Wissen vorausgesetzt- seine Rechnung um die Ohren hauen. Ich gehe wegen sowas jdfls nicht mehr zum Anwalt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Schepers</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog/comment-page-1#comment-3283</link>
		<dc:creator>RA Schepers</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 14:23:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog#comment-3283</guid>
		<description>@ Ralf Pfeiffer

Natürlich haben wir Anwälte keine Ahnung von der Arbeitsweise der Versicherungen. Mir fehlt es auch sicherlich an den intellektuellen Fähigkeiten, das alles nachzuvollziehen. Nur zwei Beispiele für dieses Defizit meinerseits:
Müssen die Versicherungen in allen Fällen zahlen, in denen sie Rückstellungen bilden?
Wurden nicht im Jahr zuvor schon Rückstellungen gebildet für die laufenden Verfahren, auf die dann im Jahr 2005 gezahlt wurde? Und sind diese Zahlungen nicht in den von Ihnen genannten Beträgen erhalten?

Um es mal ganz deutlich zu sagen: Die Versicherungen verdienen an den Versicherungsnehmern. Und das ist auch völlig legitim und richtig.

Nur kann ich Argumente wie &quot;Treuhänder der Kunden&quot; und &quot;Solidargemeinschaft der Versicherten&quot; nicht hören. Diese Vokabeln höre ich andauernd, wenn die Versicherung zahlen soll, aber nie, wenn über die Gewinne der Versicherungen diskutiert wird.

Wir Anwälte sind keine Blutsauger, die aus rechtsschutzversicherten Mandanten alles rausquetschen wollen, was nur geht. Aber wir verbringen immer mehr Zeit mit unnötigen Schriftwechseln mit der RSV. 

McLaw, Telefon- und Internetrechtsberatung nimmt uns vielleicht den einen oder anderen Kunden, er bringt aber auch neue. Eine vernünftige Beratung kann man eben nicht mal eben am Telefon leisten. Aber vielleicht fehlt den Versicherern das Verständnis für die anwaltliche Arbeitsweise genauso wie umgekehrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ralf Pfeiffer</p>
<p>Natürlich haben wir Anwälte keine Ahnung von der Arbeitsweise der Versicherungen. Mir fehlt es auch sicherlich an den intellektuellen Fähigkeiten, das alles nachzuvollziehen. Nur zwei Beispiele für dieses Defizit meinerseits:<br />
Müssen die Versicherungen in allen Fällen zahlen, in denen sie Rückstellungen bilden?<br />
Wurden nicht im Jahr zuvor schon Rückstellungen gebildet für die laufenden Verfahren, auf die dann im Jahr 2005 gezahlt wurde? Und sind diese Zahlungen nicht in den von Ihnen genannten Beträgen erhalten?</p>
<p>Um es mal ganz deutlich zu sagen: Die Versicherungen verdienen an den Versicherungsnehmern. Und das ist auch völlig legitim und richtig.</p>
<p>Nur kann ich Argumente wie &#8220;Treuhänder der Kunden&#8221; und &#8220;Solidargemeinschaft der Versicherten&#8221; nicht hören. Diese Vokabeln höre ich andauernd, wenn die Versicherung zahlen soll, aber nie, wenn über die Gewinne der Versicherungen diskutiert wird.</p>
<p>Wir Anwälte sind keine Blutsauger, die aus rechtsschutzversicherten Mandanten alles rausquetschen wollen, was nur geht. Aber wir verbringen immer mehr Zeit mit unnötigen Schriftwechseln mit der RSV. </p>
<p>McLaw, Telefon- und Internetrechtsberatung nimmt uns vielleicht den einen oder anderen Kunden, er bringt aber auch neue. Eine vernünftige Beratung kann man eben nicht mal eben am Telefon leisten. Aber vielleicht fehlt den Versicherern das Verständnis für die anwaltliche Arbeitsweise genauso wie umgekehrt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Pfeiffer</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog/comment-page-1#comment-3281</link>
		<dc:creator>Ralf Pfeiffer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 10:48:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog#comment-3281</guid>
		<description>@RA Schepers:

Können Sie sich vorstellen, dass RSVen auch Rückstellungen bilden müssen für noch nicht gemeldete Fälle (sog. Spätschadenreserve) bzw für Fälle, die noch nicht endgültig abgewickelt sind?
Die Diskussion hier und in anderen Beiträgen zeigt mir ganz deutlich: sehr viele Anwälte haben keine Ahnung über die und von der Arbeitsweise eines Rechtsschutzversicherers (oder eines anderen Versicherers). Versicherer haben Geld, bauen sich Paläste und leben in Saus und Braus. 
Liebe Anwälte: denkt einfach weiter so und sägt fleissig an dem Ast auf dem ihr mit sitzt. Jeden Anwalt müßte eigentlich entsetzen, dass nur 47% der Deutschen eine Rechtsschutzversicherung haben, Tendenz weiter sinkend. Der Kuchen wird für die 140tsd Anwälte nicht größer, dank dem neuen RDG eher sehr schnell viel kleiner. Warum sind McLaws und Telefon- oder Internetrechtsberatungen wohl so erfolgreich? Darüber lohnt sich, mal nachzudenken! Nicht über die Frage, wie ich im rechtsschutzversicherten Mandat den letzten Cent herausquetschen kann.

Wie eingangs erwähnt, die Chance zum offenen Dialog wäre da, wird hier aber verschenkt.

Grüße aus Stuttgart
Ralf Pfeiffer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@RA Schepers:</p>
<p>Können Sie sich vorstellen, dass RSVen auch Rückstellungen bilden müssen für noch nicht gemeldete Fälle (sog. Spätschadenreserve) bzw für Fälle, die noch nicht endgültig abgewickelt sind?<br />
Die Diskussion hier und in anderen Beiträgen zeigt mir ganz deutlich: sehr viele Anwälte haben keine Ahnung über die und von der Arbeitsweise eines Rechtsschutzversicherers (oder eines anderen Versicherers). Versicherer haben Geld, bauen sich Paläste und leben in Saus und Braus.<br />
Liebe Anwälte: denkt einfach weiter so und sägt fleissig an dem Ast auf dem ihr mit sitzt. Jeden Anwalt müßte eigentlich entsetzen, dass nur 47% der Deutschen eine Rechtsschutzversicherung haben, Tendenz weiter sinkend. Der Kuchen wird für die 140tsd Anwälte nicht größer, dank dem neuen RDG eher sehr schnell viel kleiner. Warum sind McLaws und Telefon- oder Internetrechtsberatungen wohl so erfolgreich? Darüber lohnt sich, mal nachzudenken! Nicht über die Frage, wie ich im rechtsschutzversicherten Mandat den letzten Cent herausquetschen kann.</p>
<p>Wie eingangs erwähnt, die Chance zum offenen Dialog wäre da, wird hier aber verschenkt.</p>
<p>Grüße aus Stuttgart<br />
Ralf Pfeiffer</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Schepers</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog/comment-page-1#comment-3274</link>
		<dc:creator>RA Schepers</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2006 18:48:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/wgv-reagiert-auf-beitrage-im-rsv-blog#comment-3274</guid>
		<description>@ Ralf Pfeiffer

&quot;Die RSV ist Treuhänder der ihr von den Kunden anvertrauten Gelder (= Prämien). &quot;

&quot;Prämienaufkommen der RSVen 2005:
rund 2.400.000.000 EUR.
Anzahl Schadenfälle 2005 gesamt:
2.612.822
Zahlungen auf diese Schadenfälle:
rund 1.310.000.000 EUR.&quot;

Haben die Treuhänder die Differenz von 1,1 Milliarden Euro (!) eigentlich an ihre Kunden zurückgezahlt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ralf Pfeiffer</p>
<p>&#8220;Die RSV ist Treuhänder der ihr von den Kunden anvertrauten Gelder (= Prämien). &#8221;</p>
<p>&#8220;Prämienaufkommen der RSVen 2005:<br />
rund 2.400.000.000 EUR.<br />
Anzahl Schadenfälle 2005 gesamt:<br />
2.612.822<br />
Zahlungen auf diese Schadenfälle:<br />
rund 1.310.000.000 EUR.&#8221;</p>
<p>Haben die Treuhänder die Differenz von 1,1 Milliarden Euro (!) eigentlich an ihre Kunden zurückgezahlt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

