<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Kürzungspolitik der ARAG</title>
	<atom:link href="http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag</link>
	<description>Praktische Erfahrungen mit den Leistungen der Rechtsschutzversicherer</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 20:33:28 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Vorstandsbeschwerden - RSV-Blog</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag/comment-page-1#comment-18370</link>
		<dc:creator>Vorstandsbeschwerden - RSV-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 07:00:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/?p=722#comment-18370</guid>
		<description>[...] einem Kommentar zu einem Beitrag über die ARAG heißt es: Im Ergebnis drängte er [der Mitarbeiter der ARAG. Red.] [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einem Kommentar zu einem Beitrag über die ARAG heißt es: Im Ergebnis drängte er [der Mitarbeiter der ARAG. Red.] [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Winkler</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag/comment-page-1#comment-18362</link>
		<dc:creator>RA Winkler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 21:25:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/?p=722#comment-18362</guid>
		<description>@ Wolfgang

Wenn ich mit der Anfrage gemeint sein sollte, selbstverständlich hatte ich dafür Deckungszusage, sonst hätte ich wohl kaum angefangen zu arbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wolfgang</p>
<p>Wenn ich mit der Anfrage gemeint sein sollte, selbstverständlich hatte ich dafür Deckungszusage, sonst hätte ich wohl kaum angefangen zu arbeiten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Lübeck</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag/comment-page-1#comment-18358</link>
		<dc:creator>RA Lübeck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 16:54:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/?p=722#comment-18358</guid>
		<description>@ wolfgang:
selbstverständlich beziehe ich mich dabei (ausschließlich) auf die problematik &quot;rahmengebühren&quot; (wie i.ü. auch erwähnt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ wolfgang:<br />
selbstverständlich beziehe ich mich dabei (ausschließlich) auf die problematik &#8220;rahmengebühren&#8221; (wie i.ü. auch erwähnt).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag/comment-page-1#comment-18357</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 16:42:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/?p=722#comment-18357</guid>
		<description>Wäre mal interessant zu wissen, ob für alle Bereiche, die Sie abgerechnet haben auch Kostenschutz bestand. Wenn ich Dinge lese wie &quot;Auflösung Arbeitsvertrag, tacktisches Vorgehen&quot; würde ich zunächst mal an ne Ablehnung mangels Versicherungsfalls denken. Können Sie Aufklärung schaffen ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre mal interessant zu wissen, ob für alle Bereiche, die Sie abgerechnet haben auch Kostenschutz bestand. Wenn ich Dinge lese wie &#8220;Auflösung Arbeitsvertrag, tacktisches Vorgehen&#8221; würde ich zunächst mal an ne Ablehnung mangels Versicherungsfalls denken. Können Sie Aufklärung schaffen ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Lübeck</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag/comment-page-1#comment-18354</link>
		<dc:creator>RA Lübeck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 14:50:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/?p=722#comment-18354</guid>
		<description>ich frage mich manchmal allen ernstes, was die hier so häufig kritisierten rechtschutzversicherer glauben, wem sie mit dieser nichtregulierungspraxis am ende einen gefallen tun. &amp; vor allem: was sie glauben, mit wem sie es bei ihrem gegenüber zu tun haben! 
diese unsinnigen &amp; häufig zu nichts führenden immer wieder gleichlautenden grundsatzdiskussionen zur ANWALTLICHEN ermessenausübung bei der bemessung von rahmengebühren oder über sinn &amp; zweck eines anwaltlichen gebührenvorschusses führe ich jedenfalls spätestens seitdem nicht mehr, als ich in einem zurückliegenden fall feststellen musste, dass der umfang der korrespondenz mit der rsv deutlich über derjenigen der eigentlichen mandatsbearbeitung lag. und das alles natürlich für lau.
konsequenz: nach freundlicher (&amp; sodann i.d.r. erfolgloser) zahlungserinnerung an die rsv kostennote direkt an den mandanten, verbunden mit der mitteilung, die mandatsbearbeitung erst nach vollumfänglichem (!) zahlungsausgleich fortzuführen. im regelfall funktioniert das. &amp; falls nicht, bleibt bekanntlich immer noch die möglichkeit der mandatsniederlegung ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich frage mich manchmal allen ernstes, was die hier so häufig kritisierten rechtschutzversicherer glauben, wem sie mit dieser nichtregulierungspraxis am ende einen gefallen tun. &amp; vor allem: was sie glauben, mit wem sie es bei ihrem gegenüber zu tun haben!<br />
diese unsinnigen &amp; häufig zu nichts führenden immer wieder gleichlautenden grundsatzdiskussionen zur ANWALTLICHEN ermessenausübung bei der bemessung von rahmengebühren oder über sinn &amp; zweck eines anwaltlichen gebührenvorschusses führe ich jedenfalls spätestens seitdem nicht mehr, als ich in einem zurückliegenden fall feststellen musste, dass der umfang der korrespondenz mit der rsv deutlich über derjenigen der eigentlichen mandatsbearbeitung lag. und das alles natürlich für lau.<br />
konsequenz: nach freundlicher (&amp; sodann i.d.r. erfolgloser) zahlungserinnerung an die rsv kostennote direkt an den mandanten, verbunden mit der mitteilung, die mandatsbearbeitung erst nach vollumfänglichem (!) zahlungsausgleich fortzuführen. im regelfall funktioniert das. &amp; falls nicht, bleibt bekanntlich immer noch die möglichkeit der mandatsniederlegung &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Winkler</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag/comment-page-1#comment-18342</link>
		<dc:creator>RA Winkler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 06:55:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/?p=722#comment-18342</guid>
		<description>Ich habe vor zwei Monaten mit dem AG St. Georg die Durchsetzung der Mittelgebühr erwirkt im straßenverkehrsrechtlichen Owi-Verfahren (ist bei Burhoff eingestellt unter RVG § 14 http://www.burhoff.de/start.html), nachdem mir die Verwaltungsbehörde meine Gebühren erst gar nicht zahlen wollte, dann zusammengestrichen hat. Auch da habe ich gesehen, dass man einfach beharrlich bleiben muss und dass es noch Gerichte gibt, die bei der Durchsetzung berechtigter Gebühren Recht sprechen.
Klar sind die meisten Mandanten überfordert mit diesen Abrechnungsproblemen, aber letztlich sind sie unsere Auftraggeber und nicht die Rechtschutzversicherungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor zwei Monaten mit dem AG St. Georg die Durchsetzung der Mittelgebühr erwirkt im straßenverkehrsrechtlichen Owi-Verfahren (ist bei Burhoff eingestellt unter <a href="http://dejure.org/gesetze/RVG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 RVG: Rahmengeb&uuml;hren">RVG § 14</a> <a href="http://www.burhoff.de/start.html" rel="nofollow">http://www.burhoff.de/start.html</a>), nachdem mir die Verwaltungsbehörde meine Gebühren erst gar nicht zahlen wollte, dann zusammengestrichen hat. Auch da habe ich gesehen, dass man einfach beharrlich bleiben muss und dass es noch Gerichte gibt, die bei der Durchsetzung berechtigter Gebühren Recht sprechen.<br />
Klar sind die meisten Mandanten überfordert mit diesen Abrechnungsproblemen, aber letztlich sind sie unsere Auftraggeber und nicht die Rechtschutzversicherungen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DAS treibt Kollegen in den Wahnsinn - RSV-Blog</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag/comment-page-1#comment-18341</link>
		<dc:creator>DAS treibt Kollegen in den Wahnsinn - RSV-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 06:51:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/?p=722#comment-18341</guid>
		<description>[...] RSV-Blog Praktische Erfahrungen mit den Leistungen der Rechtsschutzversicherer      &#171; Kürzungspolitik der ARAG [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] RSV-Blog Praktische Erfahrungen mit den Leistungen der Rechtsschutzversicherer      &laquo; Kürzungspolitik der ARAG [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Dorell</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag/comment-page-1#comment-18328</link>
		<dc:creator>RA Dorell</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 17:53:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/?p=722#comment-18328</guid>
		<description>Mich treibt aktuell der DAS mit einer derartigen Abrechungspraxis in den Wahnsinn. Ausnahmslos erfolgt eine Reduzierung der Geschäftsgebühr auf 1,0; immer mit dem identischen Textbaustein. Bestes Beispiel war eine verkehrszivilrechtliche Angelegenheit. Mit dem norwegischen Haftpflichtversicherer musste in englisch korrespondiert werden und die Sache war auch sonst kompliziert genug. Trotzdem vermochte man beim DAS nicht zu erkennen, weshalb hier eine Geschäftsgebühr von mehr als 1,0 gerechtfertigt sein soll.
Ähnlich verhält es sich mit dem WGV als gegenerischen Haftpflichtversicherer.
Ich denke allerdings nicht, dass es der Sache dienlich ist, dem Mandanten die Gebühren in Rechnung zu stellen und zum Wechsel des Versicherers zu raten. Ich für meinen Teil habe nunmehr beschlossen, die Gebühren gerichtlich geltend zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich treibt aktuell der DAS mit einer derartigen Abrechungspraxis in den Wahnsinn. Ausnahmslos erfolgt eine Reduzierung der Geschäftsgebühr auf 1,0; immer mit dem identischen Textbaustein. Bestes Beispiel war eine verkehrszivilrechtliche Angelegenheit. Mit dem norwegischen Haftpflichtversicherer musste in englisch korrespondiert werden und die Sache war auch sonst kompliziert genug. Trotzdem vermochte man beim DAS nicht zu erkennen, weshalb hier eine Geschäftsgebühr von mehr als 1,0 gerechtfertigt sein soll.<br />
Ähnlich verhält es sich mit dem WGV als gegenerischen Haftpflichtversicherer.<br />
Ich denke allerdings nicht, dass es der Sache dienlich ist, dem Mandanten die Gebühren in Rechnung zu stellen und zum Wechsel des Versicherers zu raten. Ich für meinen Teil habe nunmehr beschlossen, die Gebühren gerichtlich geltend zu machen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA Winkler</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag/comment-page-1#comment-18323</link>
		<dc:creator>RA Winkler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 17:10:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/?p=722#comment-18323</guid>
		<description>Ich kann verstehen, dass das Arbeiten unter solch chaotischem Wirrwarr keine große Freude bereitet, die Frage ist für mich aber, ob ich den einschlägigen Herren, die unterschreiben, mein Beschwerdebuch unterbreiten soll?
Ich weiß, dass die Mitarbeiter angewiesen werden, überall ein bisschen wegzudrücken, von den Ansprüchen. Nicht so viel, dass das Klagen sich lohnt, sondern gerade soviel, dass es nicht lohnt. Die meisten Kollegen werden achselzuckend darauf verzichten, sich zu beschweren. Wenn ich mir sowas von keiner Verwaltungsbehörde gefallen lasse, warum dann von einer Rechtschutzversicherung? 
Der einzige Grund ist der, dass es mir im Grunde gleich sein kann, weil der Mandant im Zweifel den Schaden hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann verstehen, dass das Arbeiten unter solch chaotischem Wirrwarr keine große Freude bereitet, die Frage ist für mich aber, ob ich den einschlägigen Herren, die unterschreiben, mein Beschwerdebuch unterbreiten soll?<br />
Ich weiß, dass die Mitarbeiter angewiesen werden, überall ein bisschen wegzudrücken, von den Ansprüchen. Nicht so viel, dass das Klagen sich lohnt, sondern gerade soviel, dass es nicht lohnt. Die meisten Kollegen werden achselzuckend darauf verzichten, sich zu beschweren. Wenn ich mir sowas von keiner Verwaltungsbehörde gefallen lasse, warum dann von einer Rechtschutzversicherung?<br />
Der einzige Grund ist der, dass es mir im Grunde gleich sein kann, weil der Mandant im Zweifel den Schaden hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RA CD</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/kurzungspolitik-der-arag/comment-page-1#comment-18319</link>
		<dc:creator>RA CD</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 14:57:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/?p=722#comment-18319</guid>
		<description>Vor wenigen Minuten habe ich noch mit der ARAG telefoniert. 

Die hatte in einem Fall (Mietrecht: Mietminderung, streitige Nebenkostenabrechnung, Auslegung des Mietvertrages, ob eine Dachterrasse mitvermeitet ist oder nicht, Fechtigkeit in der Bude) mit eben diesem Textbaustein auf 1,1 gekürzt. Die Mehrvertretungsgebühr für zwei Auftraggeber (ich hatte insgesamt 1,6, also 1,3 + 0,3, angefordert) hat man einfach weggelassen. 
Auf mein erstes Schreiben kam erstmal nichts, dann aber doch immerhin eine weitere Zahlung. Es fehlten aber immer noch etwas mehr als 200 EUR, die ich weiterhin schriftlich angefordert habe.
Das heutige Telefonat eröffnete der Herr von der ARAG im Grunde damit, dass er der Meinung sei, der Kollege (also jener der ARAG) müsse nochmal geschult werden. Auf seinem Bildschrim konnte er zwar das an mich gerichtete Schreiben nicht sehen, fand aber immerhin, dass man &quot;Textbaustein 14 RVG&quot; angekreuzt hatte. Dieses Reizwort kommentierte ich entsprechend, womit ich überraschend auf ungeteiltes Verständnis stieß.

Außerdem fand er in der Akte eine Telefonnotiz, wonach der Restbetrag nunmehr angewiesen solle. Wörtlich meinte er, dass offenbar &quot;irgendjemand mit irgendwem telefoniert&quot; habe (ich war es jedenfalls nicht) und die restliche Vergütung nunmehr angewiesen sei. Immerhin, nach mehreren Telefaxen brauchte es neben der von den Mandanten gezahlten Selbstbeteiligung hierfür drei Teilzahlungen von der ARAG.

Allgemein beschwerte sich der MItarbeiter der ARAG selbst darüber, dass es bei der ARAG, wie auch bei anderen Versicherern, keine Dezernate und keine festen Sachbearbeiter mehr gebe, das mache die Arbeit nicht nur für die Rechtsanwälte, sondern auch für die Mitarbeiter der Versicherung schwieriger. 
Im Ergebnis drängte er geradezu darauf, die Anwaltschaft möge viel häufiger Vorstandsbeschwerden schreiben, weil die ein oder zwei Beschwerden im Monat nicht ausreichen, die Versicherer davon zu überzeugen, dass der sattsam bekannte Weg der Leistungsverweigerung nur kurzfristig erfolgreich sein kann.

Es ist also wohl nicht damit getan, sich hier im Blog, im DAV-Forum oder auf anderen Plattforemn auszutauschen. Begründete Beschwerden sollten auf jeden Fall auch an die Vorstände der Versicherer gerichtet werden. Vielleicht könnte man damit etwas bewirken. Die meisten Mitarbeiter der RSVen scheinen mir, im Gegesatz zu vielen der Haftpflichtversicherer, jedenfalls selbst nicht glücklich mit den Vorgaben zu sein, begründete Ansprüche durch Textbausteine wegzudrücken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Minuten habe ich noch mit der ARAG telefoniert. </p>
<p>Die hatte in einem Fall (Mietrecht: Mietminderung, streitige Nebenkostenabrechnung, Auslegung des Mietvertrages, ob eine Dachterrasse mitvermeitet ist oder nicht, Fechtigkeit in der Bude) mit eben diesem Textbaustein auf 1,1 gekürzt. Die Mehrvertretungsgebühr für zwei Auftraggeber (ich hatte insgesamt 1,6, also 1,3 + 0,3, angefordert) hat man einfach weggelassen.<br />
Auf mein erstes Schreiben kam erstmal nichts, dann aber doch immerhin eine weitere Zahlung. Es fehlten aber immer noch etwas mehr als 200 EUR, die ich weiterhin schriftlich angefordert habe.<br />
Das heutige Telefonat eröffnete der Herr von der ARAG im Grunde damit, dass er der Meinung sei, der Kollege (also jener der ARAG) müsse nochmal geschult werden. Auf seinem Bildschrim konnte er zwar das an mich gerichtete Schreiben nicht sehen, fand aber immerhin, dass man &#8220;Textbaustein 14 RVG&#8221; angekreuzt hatte. Dieses Reizwort kommentierte ich entsprechend, womit ich überraschend auf ungeteiltes Verständnis stieß.</p>
<p>Außerdem fand er in der Akte eine Telefonnotiz, wonach der Restbetrag nunmehr angewiesen solle. Wörtlich meinte er, dass offenbar &#8220;irgendjemand mit irgendwem telefoniert&#8221; habe (ich war es jedenfalls nicht) und die restliche Vergütung nunmehr angewiesen sei. Immerhin, nach mehreren Telefaxen brauchte es neben der von den Mandanten gezahlten Selbstbeteiligung hierfür drei Teilzahlungen von der ARAG.</p>
<p>Allgemein beschwerte sich der MItarbeiter der ARAG selbst darüber, dass es bei der ARAG, wie auch bei anderen Versicherern, keine Dezernate und keine festen Sachbearbeiter mehr gebe, das mache die Arbeit nicht nur für die Rechtsanwälte, sondern auch für die Mitarbeiter der Versicherung schwieriger.<br />
Im Ergebnis drängte er geradezu darauf, die Anwaltschaft möge viel häufiger Vorstandsbeschwerden schreiben, weil die ein oder zwei Beschwerden im Monat nicht ausreichen, die Versicherer davon zu überzeugen, dass der sattsam bekannte Weg der Leistungsverweigerung nur kurzfristig erfolgreich sein kann.</p>
<p>Es ist also wohl nicht damit getan, sich hier im Blog, im DAV-Forum oder auf anderen Plattforemn auszutauschen. Begründete Beschwerden sollten auf jeden Fall auch an die Vorstände der Versicherer gerichtet werden. Vielleicht könnte man damit etwas bewirken. Die meisten Mitarbeiter der RSVen scheinen mir, im Gegesatz zu vielen der Haftpflichtversicherer, jedenfalls selbst nicht glücklich mit den Vorgaben zu sein, begründete Ansprüche durch Textbausteine wegzudrücken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

