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Concordia – schlampig oder nur unzuverlässig?

Wir haben der Concordia nach Abschluß des Mandats unsere Abrechnung geschickt und um Ausgleich unserer Kostennote gebeten. Heute erhalten wir die Reaktion darauf:

Davon abgesehen, daß der Sachbearbeiter für diese Mitteilung fast zwei Wochen braucht, stellt sich die Frage, warum unser Faxbericht mitteilt, daß das Fax vollständig abgesandt wurde:

Nun gut, wir schicken die Abrechnung ein weiteres Mal an den Versicherer und hoffen, daß das Fax nun ankommt und dann auch noch bearbeitet wird. Irgendwann. Wenn dann auch noch die Zahlung einträfe, wäre alles wunderbar. Solange wir bis dahin nicht verhungert sind.

Aber vielleicht fragen wir bei unserem Mandanten mal nach, ob er nicht die Versicherungsleistung vorstrecken mag …

Die weiteren Fehler in dem Schreiben der Concordia möchte ich hier nicht auch noch kommentieren; nicht, daß mir hier noch vorgeworfen wird, besonders kleinlich zu sein.

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Kommentare sind deaktiviert Empfänger "Concordia – schlampig oder nur unzuverlässig?"

#1 Kommentar von anonymisiert am 5. September 2011 00000009 13:04 Uhr 131522425201Mo, 05 Sep 2011 13:04:12 +0100

29 Seiten ???

#2 Kommentar von anonymisiert am 5. September 2011 00000009 13:39 Uhr 131522634401Mo, 05 Sep 2011 13:39:04 +0100

@ RA Melchior:

Zur Dokumentation des Umfangs unserer Tätigkeit übermitteln wir als Anlage zur Abrechnung Auszüge aus unserer Handakte – um auch insoweit lästige Rückfragen zu vermeiden.

Dieses Verfahren hat sich in langen Jahren als notwendig und sehr hilfreich bewährt.

#3 Kommentar von anonymisiert am 6. September 2011 00000009 18:10 Uhr 131532905006Di, 06 Sep 2011 18:10:50 +0100

Schön auch der Hinweis „Wenn Fax-nur Fax“

#4 Kommentar von anonymisiert am 6. September 2011 00000009 19:43 Uhr 131533458007Di, 06 Sep 2011 19:43:00 +0100

@ Theo: Der Hinweis ist aber durchaus angebracht – angesichts der nicht auszurottenden Unart vieler Kollegen, alles per Fax vorab und dann nochmals per Post zu übersenden.

#5 Kommentar von anonymisiert am 9. September 2011 00000009 11:09 Uhr 131556297411Fr, 09 Sep 2011 11:09:34 +0100

@RA Melchior…Auch wenn ich ich mich jetzt mal als „unartiger“ Kollege oute, gerade in der Versicherungs-Korrespondenz ( egal ob RSV oder Haftplicht, zumindest auffällig bei bestimmten Gesellschaften) verfahren wir regelmäßig so da wir häufig Nachfragen in folgender Art bekommen „Leider war ihr Fax nicht vollständig lesbar“, “ Es wurde nur die erste Seite übertragen“, „Leider war ihre Kontoverbindung nicht lesbar“ etc. Zunächst habe ich ja noch gedacht, es läge an unserem hochmodernen und sauteuren Fax/Scan/ Archivierungsgerät aber da außer bei der Abstimmung von kostenauslösenden Maßnahmen und Anforderungen von Rechnungen anscheinend fast alles lesbar ist ( sogar die Durchschriften von Verkehrsunfallberichten der Polizei…was ich für eine Höchstleistung eines Scanners/Faxes halte), kommt manchmal so ein kleiner Verdacht , dass es hier primär die zinslose Verschiebung von Zahlungszeitpunkten ankommt. Also gibt´s das ganze eben noch mal in Printform, auch wenn es auf den ersten und zweiten Blick gerade auch in Ansehung der Auslagenpauschale unsinnig erscheint.

#6 Kommentar von anonymisiert am 13. Oktober 2011 00000010 15:50 Uhr 131851743703Do, 13 Okt 2011 15:50:37 +0100

Schon mal aufgefallen das die Versicherung schreibt;

Vielen dank für Ihr Fax vom 24.08.2011 ….

Unten wird dann wieder geschrieben; Bitte schicken Sie Ihr Schreiben vom 23.08.2011 noch einmal Vollständig.

Ähhm??
Das ist doch Verzögerungstaktik.. Bei mir haben Sie nach über 3 Wochen immer noch nicht geantwortet auf unseren Widerspruch vom Gutachten.
Als mein Anwalt dann nachhakte, hieß es; „Oh, schicken Sie doch bitte Ihren Widerspruch direkt an den Gutachter“

Das perfide ist nur, dass wir vorher den Gutachter ablehnten und der Versicherung klar gemacht haben das dort keine Ärztlichen Untersuchungsberichte hingeschickt werden sollen, die es trotzdem gemacht haben.

Komisches verhalten.

MfG

#7 Kommentar von anonymisiert am 16. Oktober 2011 00000010 23:10 Uhr 131880304011So, 16 Okt 2011 23:10:40 +0100

Die Allianz beherrscht dieses Spielchen noch viel besser.
Ich habe eine Akte, in der ich seit 7 Monaten mit mehrfach versandten Faxen darzustellen versuche, worum es geht. Nichts kommt auf der einzigen Faxnummer für Allianz Haftpflicht und Rechtsschutz an.

Der vorletzte böse Brief stammt von Ende September unter tabellarischer Aufzählung der Anlagen mit entsprechender Seitenzahl.
Meine Faxbestätigung habe ich dann versehen mit dem Zusatz
… damit nicht wieder „nichts“ ankommt …
und nochmals hinterhergefaxt.

Es passierte – nichts !
Freitag hab ich dann nur fett und in doppelt großer Schrift gefaxt „Was ist die Allianz doch für ein chaotischer Laden !“

Ob jetzt was passiert ?

#8 Kommentar von anonymisiert am 29. Januar 2012 00000001 19:35 Uhr 132786212507So, 29 Jan 2012 19:35:25 +0100

@ Patrick ….und auch die anderen Verschwörungstheoretiker 🙂

Wenn ein Schriftstück am 23. geschrieben wird, also das Datum des 23. eines Monats trägt, dann ist es „Ihr Schreiben vom 23.“
Wir nun dieses am 24. gefaxt, dann ist es „ihr Fax vom 24.“ …..das ist kein Hinweis auf Unregelmäßigkeiten, sondern normal.

Sollte das Schreiben 2 Wochen in der Kanzlei liegen, dann bezieht man sich im üblichen auf das Datum des Faxversands (schon im eigenen Interesse der Gesellschaft) und bezieht sich, trotz etwaig umgehender Reaktion, nicht auf ein mutmaßlich zurückliegendes Datum auf dem Briefkopf selbst.
Ist doch klar, oder 🙂