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	<title>RSV-Blog &#187; ADVOCARD</title>
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	<description>Praktische Erfahrungen mit den Leistungen der Rechtsschutzversicherer</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Jan 2012 08:32:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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			<item>
		<title>AdvoCard &#8211; Regress statt Honoar?!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 20:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADVOCARD]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kollege Ratzka berichtet von einem ein aktuellen Erlebnis mit der Advocard: Der Kollege hatte für die Mandantin in einer eher aussichtslosen Angelegenheit, für die die Advocard Deckung zugesagt hatte, vorgerichtlich einen erfreulich günstigen Vergleich ausgehandelt. Im Prinzip erreichte er alles, was die Mandantin wollte, mit Ausnahme der Übernahme der außergerichtlichen Kosten. Ohne Vergleichsschluss hätte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kollege <a href="http://www.bella-ratzka.de/" target="_blank">Ratzka</a> berichtet von einem ein aktuellen Erlebnis mit der Advocard:</p>
<blockquote><p>
Der Kollege hatte für die Mandantin in einer eher aussichtslosen Angelegenheit, für die die Advocard Deckung zugesagt hatte, vorgerichtlich einen erfreulich günstigen Vergleich ausgehandelt. Im Prinzip erreichte er alles, was die Mandantin wollte, mit Ausnahme der Übernahme der außergerichtlichen Kosten. Ohne Vergleichsschluss hätte ein umfangreicher Prozess mit mehreren Sachverständigengutachten und vollkommen ungewissem Ausgang gedroht. Eine Bedenkfrist zum Vergleichsschluss gab es nicht, es hieß &#8220;Jetzt oder nie&#8221;. Die Mandantin akzeptierte den Vergleich. </p>
<p>Die Abrechnung mit der Advocard brachte das unerwünschte Ergebnis der Zurückweisung der Kostenforderung, da die Kostenquote nicht mit dem Vergleich übereinstimmte. Man habe alles erreicht, so solle man auch der Gegenseite alle Kosten auferlegen. Die Argumentation, dass der Vergleich anders nicht zustande gekommen wäre und ohne diesen Vergleich weit höhere Kosten möglich gewesen wären, ließ die Advocard kalt. Sie teilte der Mandantin schließlich sogar mit, dass der Vergleichsschluss ein anwaltlicher Fehler gewesen sei, die Mandantin letztlich selbst nichts an den Anwalt zu zahlen hätte.</p>
<p>Der Kollege war natürlich (und richtigerweise) anderer Ansicht und die Mandantin bemühte sich selbst bei der Advocard um Klärung. Dort wurde ihr dann telefonisch mitgeteilt, dass man weiterhin davon ausgehe, dass der Vergleichsschluss ein anwaltlicher Fehler gewesen sei. Für Regressansprüche gegen den Anwalt würde man jedoch sofort vollumfänglich Kostendeckung erteilen!</p>
<p>Nicht nur, dass die Advocard auf Kosten der Mandanten unter Berufung auf reinen Formalismus möglichst wenig zahlen will (andere RSVen zahlen bei solchen Konstellationen zumindest aus Kulanz). Die Advocard versucht auch noch aktiv ihre Versicherungsnehmer gegen die Anwälte aufzubringen. In diesem Fall ging es nach hinten los: Die Mandantin wird sich eine andere RSV suchen.
</p></blockquote>
<p>Dass die AdvoCard dem Mandanten für den Regress dann vielleicht auch noch den netten Kollegen W. empfohlen hat, der in ihrem Hause residiert und ansonsten in ihrem Auftrage Kollegen nervt, ist natürlich eine böswillige Unterstellung der Redaktion. <img src='http://www.rsv-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
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		</item>
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		<title>Anwalt im Reisegewerbe?</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/anwalt-im-reisegewerbe</link>
		<comments>http://www.rsv-blog.de/anwalt-im-reisegewerbe#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 16:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADVOCARD]]></category>

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		<description><![CDATA[AdvoCard macht Werbung mit „noch mehr Leistung&#8221;, u.a.: · Unsere kompetenten und erfahrenen Kooperationsanwälte sind immer für Sie da &#8211; Tag und Nacht. · Unsere mobilen Anwälte kommen auch nach Hause, ins Krankenhaus oder an den Arbeitsplatz. Wählen Sie im Schadenfall einfach 040 / 23 73 19! Da bin ich doch eher froh, kein AdvoCard-Kooperationsanwalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AdvoCard macht Werbung mit „noch mehr Leistung&#8221;, u.a.: </p>
<blockquote><p>
· Unsere kompetenten und erfahrenen Kooperationsanwälte sind immer für Sie da &#8211; Tag und Nacht.<br />
· Unsere mobilen Anwälte kommen auch nach Hause, ins Krankenhaus oder an den Arbeitsplatz. Wählen Sie im Schadenfall einfach 040 / 23 73 19!
</p></blockquote>
<p>Da bin ich doch eher froh, kein AdvoCard-Kooperationsanwalt zu sein. <img src='http://www.rsv-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AdvoCard &#8211; will’s mal wieder wissen</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/advocard-will-s-mal-wieder-wissen</link>
		<comments>http://www.rsv-blog.de/advocard-will-s-mal-wieder-wissen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 13:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADVOCARD]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange Zeit war Ruhe, nun schickt AdvoCard wieder den lustigen Kollegen W. in’s Rennen, der vermeintliche Auskunftsansprüche der AdvoCard geltend macht. Angesehen davon, dass die Rechtsgrundlage dieses Begehrens (O-Ton: „Meine Mandantin hat einen unmittelbaren Auskunftsanspruch gegen Sie&#8221;) so eindeutig nicht ist, ist der in Bezug genommene Fall hier schlicht unbekannt: Bezug nehmend auf Ihr Schreiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit war Ruhe, nun schickt AdvoCard wieder den <a href="http://www.rsv-blog.de/advocard-will’s-wissen" target="_blank">lustigen Kollegen W. </a>in’s Rennen, der vermeintliche Auskunftsansprüche der AdvoCard geltend macht. </p>
<p>Angesehen davon, dass die Rechtsgrundlage dieses Begehrens (O-Ton: „Meine Mandantin hat einen unmittelbaren Auskunftsanspruch gegen Sie&#8221;) so eindeutig nicht ist, ist der in Bezug genommene Fall hier schlicht unbekannt: </p>
<blockquote><p>
Bezug nehmend auf Ihr Schreiben vom 30. April 2010 teile ich mit, dass der dort erwähnte Fall „*** ./. *** 219/08&#8243; hier nicht bekannt ist. Daher weise ich schon aus diesem Grunde &#8211; und im Übrigem vorsorglich auch gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/174.html" target="_blank" title="&sect; 174 BGB: Einseitiges Rechtsgesch&auml;ft eines Bevollm&auml;chtigten">§ 174 BGB</a> &#8211; Ihre dort erhobenen Auskunftsansprüche zurück.
</p></blockquote>
<p>Selbstverständlich sehe ich mich daher auch nicht gehalten, die beigefügte Gebührennote des Kollegen &#8211; immerhin 272,87 € nach einem Wert von 2.072,62 € &#8211; offensichtlich die Leistungen der AdvoCard &#8211; zu bezahlen. Vielmehr habe ich im Gegenzug gebeten, die durch die unberechtigte Aufforderung hier entstandenen Anwaltsgebühren auszugleichen. Mal sehen, was jetzt kommt. </p>
<p>P.S. Interessant wäre, ob die AdvoCard die Gebührennote des Kollegen tatsächlich bezahlt (hat). </p>
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		</item>
		<item>
		<title>AdvoCard &#8211; Warum nicht gleich so?</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/advocard-warum-nicht-gleich-so</link>
		<comments>http://www.rsv-blog.de/advocard-warum-nicht-gleich-so#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 10:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADVOCARD]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Owi-Sache geht eine Vorschussnote an AdvoCard &#8211; einschließlich einer Erledigungsgebühr nach Nr. 5115 VV RVG, die hier jedenfalls anfallen wird &#8211; falls es nicht noch zu einer gerichtlichen Verhandlung kommt, und dann weitere (und auch höhere) Gebühren entstehen werden. AdvoCard rechnet ab aber „zunächst ohne die Gebühr nach Nr. 5115 VV RVG&#8221;. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Owi-Sache geht eine Vorschussnote an AdvoCard &#8211; einschließlich einer Erledigungsgebühr nach Nr. 5115 VV RVG, die hier jedenfalls anfallen wird &#8211; falls es nicht noch zu einer gerichtlichen Verhandlung kommt, und dann weitere (und auch höhere) Gebühren entstehen werden. </p>
<p>AdvoCard rechnet ab aber „zunächst ohne die Gebühr nach Nr. 5115 VV RVG&#8221;. Eine Begründung erfolgt nicht. Auf meinen freundlichen Hinweis auf die <a href="http://www.rsv-blog.de/die-das-kanns-nicht-lassen">hier</a> bereits erwähnte Entscheidungen und allenfalls noch höhere zu erwartende Gebühren kommt dann ein Telefax: </p>
<blockquote><p>
&#8220;Für die bereits entstandenen sowie die voraussichtlich noch entstehenden Gebühren und Auslagen (hört, hört!) haben wir einen weiteren Pauschalbetrag von 160,65 € angewiesen.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Sieh an, <a href="http://dejure.org/gesetze/RVG/9.html" target="_blank" title="&sect; 9 RVG: Vorschuss">§ 9 RVG</a> ist dort doch bekannt. Und warum nicht gleich so? </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AdvoCard spinnt</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/advocard-spinnt</link>
		<comments>http://www.rsv-blog.de/advocard-spinnt#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADVOCARD]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gebührenkürzer der AdvoCard sind mal wieder am Werk &#8211; dieses mal wird’s besonders schräg: In einer Owi-Sache, in der einiger argumentativer Aufwand betrieben wurde, bis das Gericht das Verfahren endlich per Beschluss einstellte, hatte ich die Mittelgebühren nebst der Erledigungsgebühr geltend gemacht. AdvoCard erstellt eine spezifizierte Aufstellung aller Rechnungspositionen, übernimmt diese auch sämtlich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gebührenkürzer der AdvoCard sind mal wieder am Werk &#8211; dieses mal wird’s besonders schräg: </p>
<p>In einer Owi-Sache, in der einiger argumentativer Aufwand betrieben wurde, bis das Gericht das Verfahren endlich <a href="http://www.ra-melchior.de/bilder/lulu-vks.pdf" target="_blank">per Beschluss</a> einstellte, hatte ich die Mittelgebühren nebst der Erledigungsgebühr geltend gemacht. </p>
<p>AdvoCard erstellt eine spezifizierte Aufstellung aller Rechnungspositionen, übernimmt diese auch sämtlich in der geforderten Höhe, bis auf die Erledigungsgebühr, die von 135.- auf 100.- € gekürzt wird. </p>
<p>Es folgt dann ein langweiliger Textbaustein, wonach „für die Verteidigung eines Betroffenen, dem eine Verkehrs-Ordnungswidrigkeit zur Last gelegt wird, als angemessene Gebühren grundsätzlich nur unterhalb der Mittelgebühren liegende Gebühren in Betracht&#8221; kommen. Dass das nicht unbedingt der herrschenden Meinung entspricht sei nur am Rande erwähnt. Insbesondere stellt sich dann aber die Frage, weshalb hier dann &#8211; bis auf die Erledigungsgebühr &#8211; die Mittelgebühren akzeptiert werden. Was soll also das BlaBla? </p>
<p>Geradezu köstlich ist ein weiterer Satz: </p>
<blockquote><p>
Unter Berücksichtigung des Ihnen zustehenden (!) anwaltlichen Ermessens hallten wir (!) die Gebühren unserer obigen Abrechnung für angemessen.
</p></blockquote>
<p>Zu gütig &#8211; die AdvoCard berücksichtigt also <em>mein</em> Ermessen, modifiziert dieses aber dann nach eigenem Gutdünken. <a href="http://dejure.org/gesetze/RVG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 RVG: Rahmengeb&uuml;hren">§ 14 Abs. I S. 1 RVG</a> muss also offensichtlich ergänzt werden: </p>
<blockquote><p>
Bei Rahmengebühren bestimmt der Rechtsanwalt die Gebühr im Einzelfall unter Berücksichtigung aller Umstände, &#8230; sowie der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Auftraggebers <em>sowie insbesondere der &#8211; ggf. auch irrigen &#8211; Rechtsauffassung der Rechtsschutzversicherung des Auftraggebers</em> nach billigem Ermessen.
</p></blockquote>
<p>Und irrig ist die Auffassung der AdvoCard hier allemal: </p>
<p>Die Gebühr 5115 ist klar definiert: Sie entsteht in Höhe der jeweiligen Verfahrensgebühr, und zwar</p>
<blockquote><p>
Die Höhe der Gebühr richtet sich nach dem Rechtszug, in dem die Hauptverhandlung vermieden wurde. Für den Wahlanwalt bemisst sich die Gebühr nach der <em>Rahmenmitte</em>.
</p></blockquote>
<p>Ergo in Höhe der Mittelgebühr, da ist nichts mit Kürzung. Wie sagte schon der Kollege <a href="http://www.burhoff.de/insert/?/veroeff/aufsatz/rvgreport_2005_401.htm" target="_blank">Burhoff</a>? &#8220;Man sollte die Gesetzesbegründung lesen&#8221;. Eben! Ansonsten hilft auch ein einschlägiger Kommentar, so z.B. Schneider/Wolf Nr. 5115 VV RVG Rn. 81 ff. m.w.N.: „Faktisch handelt es sich hier &#8230; um eine Festgebühr&#8221;. </p>
<p>Aber wahrscheinlich wird man bei AdvoCard wieder auf ein paar ganz vereinzelte Entscheidungen von Gerichten verweisen, die ebenfalls das Gesetz wohl nicht ganz verstanden haben. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AdvoCard &#8211; Kürzt und zahlt trotzdem nicht</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/advocard-kurzt-und-zahlt-trotzdem-nicht</link>
		<comments>http://www.rsv-blog.de/advocard-kurzt-und-zahlt-trotzdem-nicht#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 17:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADVOCARD]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Owi-Sache schicke ich meine Rechnung per Fax an AdvoCard. 11 Tage später ein Telefax von dort: Auf die bereits entstandenen und voraussichtlich noch entstehenden Gebühren und Auslagen haben wir einen Pauschalbetrag von 371,88 € angewiesen. Das, nicht verehrte AdvoCard, ist in mehrfacher Hinsicht Unsinn: - „voraussichtlich noch entstehende Gebühren&#8221; waren nicht Gegenstand meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Owi-Sache schicke ich meine Rechnung per Fax an AdvoCard. 11 Tage später ein Telefax von dort: </p>
<blockquote><p>
Auf die bereits entstandenen und voraussichtlich noch entstehenden Gebühren und Auslagen haben wir einen Pauschalbetrag von 371,88 € angewiesen.
</p></blockquote>
<p>Das, nicht verehrte AdvoCard, ist in mehrfacher Hinsicht Unsinn: </p>
<p>- „voraussichtlich noch entstehende Gebühren&#8221; waren nicht Gegenstand meiner Gebührennote.<br />
- „haben wir angewiesen&#8221; ist schlicht gelogen, jedenfalls ist bis heute (weitere 17 Tage später) (!) &#8211; noch keine Zahlung eingegangen.<br />
- „Pauschalbetrag&#8221; und 371,88 € ist ein Widerspruch in sich. </p>
<p>De facto bleibt die angekündigte Zahlung um 95,20 € hinter meiner Gebührennote zurück. Diese Differenz irgendwie zu erklären, hat man bei AdvoCard natürlich nicht nötig. Also mit Telefax vom 11.12.2009 entsprechend nachgefragt. Reaktion? Keine! Auf erneute Erinnerung vom 19.12. kommt heute (28.12.) endlich eine spezifizierte Abrechnung, eingeleitet mit dem denkwürdigen Satz: </p>
<blockquote><p>
die von uns zu übernehmenden Kosten haben wir wie folgt abgerechnet:
</p></blockquote>
<p>„Die von uns zu übernehmenden Kosten&#8221; &#8211; Hört, hört! Tatsächlich hat man sich erlaubt, die einzelnen Gebühren jeweils um ca. 25 % zu kürzen. Wie hieß es doch noch in der Kostendeckungszusage?</p>
<blockquote><p>
„&#8230; übernehmen wir die Kosten der anwaltlichen Vertretung nach dem RVG&#8221;
</p></blockquote>
<p>Und der <a href="http://dejure.org/gesetze/RVG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 RVG: Rahmengeb&uuml;hren">§ 14 RVG</a> spricht von Bestimmung der Gebühr durch den Rechtsanwalt, nicht durch die Rechtsschutzversicherung &#8211; aber das werden manchen Gesellschaften wohl nie kapieren. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AdvoCard &#8211; Jetzt reicht&#8217;s wirklich!</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/advocard-jetzt-reichts-wirklich</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 13:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADVOCARD]]></category>

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		<description><![CDATA[Die AdvoCard ist schon öfter wegen absolut überflüssiger Nachfragen dumm aufgefallen, so auch jetzt wieder. Nach der Hauptverhandlung in einer Owi-Sache teile ich der AdvoCard Folgendes mit: In obiger Angelegenheit hat am 14. d.M. die Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht xyz stattgefunden. Hier konnte erreicht werden, dass das Verfahren gegen Ihren VN gemäß § 47 Abs. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die AdvoCard ist schon öfter wegen absolut überflüssiger Nachfragen dumm aufgefallen, so auch jetzt wieder. Nach der Hauptverhandlung in einer Owi-Sache teile ich der AdvoCard Folgendes mit: </p>
<blockquote><p>
In obiger Angelegenheit hat am 14. d.M. die Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht xyz stattgefunden. Hier konnte erreicht werden, dass das Verfahren gegen Ihren VN gemäß § 47 Abs. II OwiG eingestellt wird.
</p></blockquote>
<p>Es folgt meine Gebührennote mit der Bitte um Ausgleich. Eine Zahlung erfolgt (natürlich)  nicht, dafür wieder ein absolut überflüssiges Telefax: </p>
<blockquote><p>
Uns fehlen noch wichtige Angaben, um Ihre Angelegenheit bearbeiten zu können. Bitte senden Sie uns die Einstellungsverfügung und die Terminsladung in Kopie her.
</p></blockquote>
<p>Nicht verehrte AdvoCard: </p>
<ul>
<li>Wenn ein Verfahren im Termin eingestellt wird, gibt es keine „Einstellungsverfügung&#8221;, sondern allenfalls einen entsprechenden Eintrag im Protokoll der Hauptverhandlung!</li>
<li>Wenn ich mitteile, dass eine Einstellung im Hauptverhandlungstermin stattgefunden hat, dann erwarte ich, dass nicht angezweifelt wird, dass dieser Termin überhaupt stattgefunden hat und dafür noch Belege verlangt werden!</li>
</ul>
<p>Genau das werde ich also der zweifelnden AdvoCard-Mitarbeiterin mitteilen, verbunden mit der Nachricht, meine Gebührennote an den Mandanten zu senden. </p>
<p><strong>Update 30.09.2009</strong>: &#8230; worauf dann heute die Zahlung angekündigt wurde &#8230;  </p>
<p><strong>2. Update 26.10.2009</strong> &#8230; aber bis heute nicht erfolgt ist. Eine Nachfrage ergab, dass die Zahlung angeblich auf ein falsches Konto ging, zurückkam und am 14.10.2009 erneut angewiesen wurde. Banklaufzeiten von mehr als 12 Tagen dürften doch eher unwahrscheinlich sein, oder? </p>
<p><strong>3. Update 29.10.2009</strong><br />
Heute trudelte ein Telefax ein: </p>
<blockquote><p>die angeforderten Kosten haben wir heute (!) überweisen. </p></blockquote>
<p>Ach nee! Überweisungsversuch, die 3. ? </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AdvoCard &#8211; April, April!</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/advocard-april-april</link>
		<comments>http://www.rsv-blog.de/advocard-april-april#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 15:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADVOCARD]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer „Atlanticlux-Sache&#8221; vertrete ich Eheleute, die beide Opfer von Vermittlern dieser tollen Versicherungen geworden sind. Also entsprechende Kostendeckungsanfrage wegen der Forderungsabwehr an AdvoCard. die Kostendeckungszusage kommt dann auch &#8211; wenn auch erst nach nochmaliger Erinnerung. Dann Rechnung an AdvoCard &#8211; und schon geht die Fragerei los. Wieso zwei Rechnungen? O.K., es mag im ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer „Atlanticlux-Sache&#8221; vertrete ich Eheleute, die beide Opfer von Vermittlern dieser tollen Versicherungen geworden sind. Also entsprechende Kostendeckungsanfrage wegen der Forderungsabwehr an AdvoCard. die Kostendeckungszusage kommt dann auch &#8211; wenn auch erst nach nochmaliger Erinnerung. </p>
<p>Dann Rechnung an AdvoCard &#8211; und schon geht die Fragerei los. Wieso zwei Rechnungen? O.K., es mag im ersten Schreiben nicht hinreichend deutlich geworden sein. Also, es geht um <em>beide</em> Eheleute, <em>jeder</em> hat eine Versicherung abgeschlossen, für welche die Gegenseite Zahlung fordert, also <em>zwei</em> Fälle. </p>
<p>Die nächste Frage von AdvoCard: „Vorliegend werden Beträge durch Sie zurückgefordert. Wir sehen nicht, dass eine einheitliche Rückforderung ausgeschlossen ist. Die Ansprüche können doch auch in einer Klage geltend gemacht werden. &#8230;&#8221;</p>
<p>Hä? Wer lesen kann &#8230; Also nochmals die gesamte Sachlage Stück für Stück dargestellt. Es geht nicht um aktive Forderungen, sondern um Forderungsabwehr! </p>
<p>Jetzt zieht AdvoCard die Trumpfkarte: </p>
<blockquote><p>
Wir weisen darauf hin, dass eine Zahlungsaufforderung für Frau xyz bislang nicht vorgelegt wurde. Unabhängig davon, können wir Kostenschutz für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen Frau xyzs nicht zusagen, da sie über den vorliegenden Vertrag nicht versichert ist. Herr xyz hat den Single-Tarif versichert.
</p></blockquote>
<p>Herzlichen Glückwunsch! Und was soll dann diese ganze sinnlose Korrespondenz? Hätte man das nicht gleich mitteilen und nur die eine Gebührennote ausgleichen können?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AdvoCard nervt !</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/advocard-nervt</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 08:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Melchior</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADVOCARD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rsv-blog.de/?p=910</guid>
		<description><![CDATA[Dem Mandanten wurde eine Geschwindigkeitsüberschreitung außerhalb geschlossener Ortschaften von 43 km/h vorgeworfen, dafür gab es ein Bußgeld 120.- € nebst Fahrverbot von einem Monat. In der gerichtlichen Hauptverhandlung konnte erreicht werden, dass das Gericht gegen Verdoppelung der Geldbuße von dem Fahrverbot absah. Also Gebührennote über die Mittelgebühren mit entsprechendem Bericht an AdvoCard übersandt. Anstatt einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Mandanten wurde eine Geschwindigkeitsüberschreitung außerhalb geschlossener Ortschaften von 43 km/h vorgeworfen, dafür gab es ein Bußgeld 120.- € nebst Fahrverbot von einem Monat. In der gerichtlichen Hauptverhandlung konnte erreicht werden, dass das Gericht gegen Verdoppelung der Geldbuße von dem Fahrverbot absah. </p>
<p>Also Gebührennote über die Mittelgebühren mit entsprechendem Bericht an AdvoCard übersandt. Anstatt einer Zahlung mal wieder folgendes Schreiben: </p>
<blockquote><p>
Bitte senden Sie uns noch ihre Schriftsätze in dieser Angelegenheit sowie die Terminsladung, ggf. das Urteil. Wir kommen dann auf Ihre Gebührennote vom 20.03.2009 zurück.
</p></blockquote>
<p>Will man also seitens AdvoCard wirklich ernsthaft in Zweifel ziehen, dass die Hauptverhandlung tatsächlich sattgefunden hat und wie berichtet endete? Vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht anders aus, auch wenn ich nicht im <a href="http://www.rsv-blog.de/advocard-und-der-anwaltsverein" target="_blank">DAV</a> bin!</p>
<p>Kleiner Nachtrag 21.o4.2009: Link auf diesen Artikel an den Mandanten geschickt, selbiger wird bei AdvoCard vorstellig und schon kam die Zahlung. Geht doch, man muss nur wollen. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Advocard: 50 Euro Wechselprämie</title>
		<link>http://www.rsv-blog.de/advocard-50-euro-wechselpramie</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 07:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADVOCARD]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben in einer recht komplizierten Bußgeldsache die Verteidigung mit der Advocard abgerechnet. Der Versicherer schickt uns einen Zweizeiler zurück: Wir haben aufgrund Ihrer Ausführungen die Mittelgebühren um 20 % erhöht. Mir scheint, der Versicherer überschätzt sich maßlos. In welcher Höhe Gebühren abgerechnet werden und wer hier wie erhöht, obliegt nicht so irgendeinem Sachbearbeiter dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben in einer recht komplizierten Bußgeldsache die Verteidigung mit der Advocard abgerechnet. Der Versicherer schickt uns einen Zweizeiler zurück:</p>
<blockquote><p>Wir haben aufgrund Ihrer Ausführungen die Mittelgebühren um 20 % erhöht.</p></blockquote>
<p>Mir scheint, der Versicherer überschätzt sich maßlos. In welcher Höhe Gebühren abgerechnet werden und wer hier wie erhöht, obliegt nicht so irgendeinem Sachbearbeiter dieses Rechtsschutzkaumversicherers. Sondern allein dem Anwalt. So will es jedenfalls der Gesetzgeber. </p>
<p>Ich werde nun den Rest beim Mandanten abrechnen und überlege, ihm 50 Euro zu erstatten, wenn er diesem Versicherer die Kündigung des Vertrages schickt. </p>
<p>So eine Provision zahlt der Versicherer ja auch, wenn ein <del datetime="2009-02-19T11:53:20+00:00">irregeleiteter</del> Anwalt seinem Mandanten rät, sich bei der Advorcard zu versichern.</p>
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